Sicherheit ist keine Prüfung, die man nach der Produktion ergänzt. Sie beginnt bei der vorgesehenen Nutzergruppe, dem Markt und den Situationen, in denen ein Produkt angefasst, fallen gelassen, geöffnet oder zweckentfremdet werden kann.
Frühe Planung verringert Nacharbeit, weil Materialien, Nähte, Gehäuse, Batterien, Kennzeichnungen und Verpackung als ein Produktsystem geprüft werden können.
Legen Sie zuerst Markt und Altersfreigabe fest
Die Anforderungen hängen davon ab, wo das Produkt verkauft wird und wer es nutzt. Das Briefing sollte beides benennen, bevor der Musterplan freigegeben wird.
- Wichtigster Absatzmarkt
- Vorgesehene Altersfreigabe
- Kanal im Handel oder E-Commerce
- Bekannte Kundenanforderungen
Prüfen Sie produktspezifische Risiken
Plüschkonstruktionen werfen Fragen zu Nähten, Füllmaterial und Kleinteilen auf. Elektronisches Spielzeug bringt zusätzlich Risiken bei Stromversorgung, Wärme, Lautstärke, Batteriezugang, Firmware und Gehäuse mit.
Welche Prüfung einschlägig ist, hängt vom konkreten Entwurf ab. Ein allgemeines Zertifikat kann kein Produkt abdecken, das noch nicht definiert ist.
Planen Sie Nachweise und Freigabeunterlagen
Verknüpfen Sie jeden Prüfbedarf mit einer Musterversion und der finalen Spezifikation. Halten Sie Änderungen nach der Prüfung fest, damit die Produktion nicht vom geprüften Entwurf abweicht.
Eine Prüfung belegt genau ein definiertes Produkt. Änderungskontrolle hält die Produktion an diesen Nachweis gebunden.
Beziehen Sie Kennzeichnung und Verpackung ein
Warnhinweise, Anleitungen, Rückverfolgbarkeit und Angaben auf der Verpackung gehören zum Compliance-Umfang. Sie sollten gemeinsam mit dem Produkt geprüft werden, nicht erst nach dem Druck der Kartons.